
Der Erfolgsweg als Unternehmer von Werner Ricardo Voigt, Eggon Joao da Silva und Geraldo Werninghaus, begann am 16. September 1961, als sie die Firma Eletromotores Jaraguaá gründeten. Jahre später wurde das von einem Elektriker, einem Verwalter und einem Mechaniker gegründeten Unternehmen umgetauft auf den Namen Eletromotores WEG AG. Der Name wurde aus den Anfangsbuchstaben der Namen der drei Gründer zusammengesetzt.
Das Unternehmen wurde in all diesen Jahren von Erfolgen gekrönt. Größter lateinamerikanischer Hersteller von Elektromotoren und einer der grössten in der Welt, wirkt WEG auf den Sektoren Kommando und Schutz, Geschwindigkeitsregelung, Automatisierung, Stromerzeugung und -verteilung und Industriefarben und Firnisse.
Die Produktion ist in 8 Industrieparks in Brasilien verteilt (Guaramirim, Blumenau, São Bernardo, Manaus, Gravataí, Hortolândia und zwei in Jaraguá do Sul, Hauptsitz des Unternehmens), drei in Argentinien, zwei in Mexiko, und einer in China und Portugal.
Anfänglich stellte WEG Elektromotore her , begann aber in den 80.Jahren mit der Erweiterung der Aktivitäten mit der Herstellung elektrölektronischer Bauteile, Produkte für Industrie-Automatisierung, Strom- und Verteilertrafos, flüssige und pulverförimge Farben und elektroisolierende Lacke. Das Unternehmen wird immer stärker nicht nur auf dem Motorenfabrikationssektor, sondern als Lieferant kompletter elektrischer Industriesysteme.
Geboren am 8 September 1930, Sohn deutscher Einwanderer aus Düsseldorf, hatte Werner RicardoVoigt stets alles, was mit Elektrizität zu tun hat, im Kopf. Schon als Kind wusste er, dass Kabel, Dynamos, Generatoren und Spulen zu seinem Leben gehörten. Als sechsjähriger zeigte er schon seine Neigung zu allem, was mit Elektrizität zu tun hatte und baute Maqütten kompletter Sägewerke.
Auch erwachte in seiner Kindheit die Liebe zum Lesen durch seinen Grossvater, Konstrukteur und Professor, der Werner die unzähligen technischen Zeitschriften und Bücher aus Deutschland zukommen liess. Ein anderer Meister mit grossem Einfluss auf dem Werdegang von Werner, war Purnhagen, Elektriker und Musiker, der ihn ab dem 14. Lebensjahr beruflich orientierte, sowohl auf technischer als auch auf künstlerischer Ebene, was zur Folge hatte, dass Werner ein ausgezeichneter Klarinettenspieler wurde.
Als junger Mann ging er nach Joinville, studierte dort im SENAI und arbeitete in der Werkstatt von Werner Strohmeyer.
Als 18 jähriger wurde er zum Militärdienst in Curitiba/PR eingezogen. Nach dem Militärdienst schaffte er es als einer der zwei ausgewählten Soldaten in die Escola Tecnica Federal einzutreten, wo er sich in Radiotelegrafie und Elektronik spezialisierte.
Zurück in Joinville, begann er bei Empresul zu arbeiten und blieb dort 2 Jahre. Als 23 jähriger befindet er sich in der Werkstatt ¿Kanning & Weber¿. Jedoch im September 1953 beginnt Werner mit seinem eigenen Geschäft und installiert eine kleine Werkstatt im Zentrum von Jaraguá do Sul.
Die Werkstatt entwickelte sich mit allgemeinen Dienstleistungen, angefangen mit Haushaltgeräten bis zu Häusern und Farmen im Inneren des Bezirkes. Ausserdem war Werner derjenige, der fast exklusiv die Wartung der zirka zwanzig motorisierten Fahrzeuge betreute, die damals in und um Jaraguá fuhren.
Er montierte Radioapparate und Sender, fabrizierte und reparierte Generatoren, spulte, überwachte die Einrichtung von Wasserrädern, kurzum, die Werkstatt von Werner unterhielt praktisch alle Vorkomnisse der Umgebung. 1961 waren in seiner Werkstatt bereits acht Mitarbeiter.
1929 geboren im Bezirk der heute als Schröeder im Norden von Santa Catarina bekannt ist, begann Eggon João da Silva als 13 jähriger "Mädchen für alles" in einem Notariat in Jaraguá do Sul zu arbeiten. 1957, nach 14 jähriger Tätigkeit in der wichtigsten Bank des Staates, wird er Gesellschafter der Fa. João Wiest & Cia. Ltda, eine Firma die sich auf die Herstellung von Auspuffrohren für Fahrzeuge spezialisierte, damals mit 8 Angestellten. Vier Jahre später verlässt Eggon die Firma, die bereits 150 Angestellte hatte, um sich der grössten Herausforderung seines Lebens zu stellen.
Im April 1961, zusammen mit Werner Ricardo Voigt und Geraldo Werninghaus, gründet er WEG die damals nur mit der Produktion von Elektromotoren beschäftigt war. Bis 1989 nahm Eggon direkten Anteil am Schicksal des Unternehmens, und brachte es zu einem der grössten auf dem Gebiet mit auffallendem Auftreten auf dem In-und Ausländischen Markt.
Vom Elektromotor aus, beginnt WEG die Produktion auf andere Gebiete zu erweitern und stellt komplette elektrische Systeme für die Industrie her, eingeschlossen Generatoren, Trafos, Teile und Systeme zur automatisierung der Industrie.
Aber nicht nur auf WEG beschränkt sich der Lebenslauf von Eggon João da Silva. Der Unternehmer war der Geschäftsführer vier grosser Firmen; Oxford, Tigre, Marisol und Perdigão, wo er bei letzterer 1994 und 1995 eine schwere, finanzielle Erholung vollbrachte. Danach wurde er Vostandsvorsitzender des Verwaltungsrates bis April 2007, als er diesen Posten seinem Sohn Decio da Silva übertrug.
WICHTIGSTE TITEL UND EHRUNGEN
BERUFLICHE ERFAHRUNGSGEBIETE
WIRKUNGSKREIS
Stammt aus Rio do Sul (SC) und begann seine handwerkliche Karriere bei Werninghaus e Filhos, in der Werkstatt seines Vaters in Joinville. Als 14jähriger Lehrling, gehörten Bohrer und Fräsen, Öle und estopa einfach in sein tägliches Leben. Nach strenger deutscher Disziplin erzogen, mit starkem, väterlichen Einfluss, nach 2 Generationen demselben Handwerk nachgehend, entdeckte er früh, dass er denselben Beruf nachgehen wollte.
Von seinem 14.bis zu seinem 27. Lebensjahr, lernte er alle Geheimnisse der Mechanik kennen und arbeitete sogar fern von der väterlichen Aufsicht. Er war in Blumenau, bei Vahldick Industrie. 1951 war er im Militärdienst, noch in Blumenaua. Mit 20 Jahren arbeitete er wieder mit seinem Vater, in Joinville.
Er verliess Werninghaus & Söhne 1961, um WEG in Jaraguá do Sul zu gründen, gemeinsam mit Werner Ricardo Voigt und Eggon João da Silva. Er hat aktiv am Fortschritt des Unternehmens teilgenommen und zum Ansehen der Fa. in Brasilien beizutragen.
Der Arbeit und der Gemeinschaft zugewandt, als er seine Aktivitäten als Direktor der Weg aufgab um in den Verwaltungsrat einzusteigen im Jahre 1989, begann Geraldo eine neue, vielversprechende Laufbahn im öffentlichen Dienst. Er wurde Stadtverwalter, Staatsabgeordneter und schliesslich Bürgermeister von Jaraguá do Sul, Mandat das er bis zum 31 Dezember 2000 ausführte.
